Montag, 20. November 2017

Lesemonat Oktober & WTR November 2017

Hallo ihr Lieben!
Reichlich verspätet kommt nun endlich mein Lesemonat. Tut mir Leid, dass ich es nicht früher geschafft habe :( Mich stört das auch, dass ich in letzter Zeit so selten zum Lesen und Bloggen komme! Ich gebe mein Bestes, mir zwischen all dem Stress mehr Zeit dafür zu nehmen :)

Lesemonat Oktober

Gelesen:

  1. Die Moortochter, Karen Dionne (RE)
  2. Das Sternenboot, Stefanie Gerstenberger (RE)
  3. Engelsnacht, Lauren Kate
Da habe ich mal wieder einen schwachen Lesemonat hinter mir. Insgesamt habe ich 1340 Seiten gelesen, das macht in etwa nur 43 Seiten pro Tag.

Neuzugänge:

 









Neuzugänge habe ich dank der FBM einige:
  1. Ein Sommernachtstraum, William Shakespeare
  2. Deutsche Balladen
  3. Der letzte erste Blick, Bianca Iosivoni
  4. Throne of Glass - Die Erwählte, Sarah J. Maas
  5. Countdown to Noah - Gegen Bestien, Fanny Bechert
  6. 50 Tage - Der Sommer meines Lebens, Maya Sheperd
  7. Bloody Mary - Du darfst dich nicht verlieben, Nadine Roth
  8. Ein Apfel rot wie Blut, Ana Woods
  9. Erwachen des Lichts, Jennifer L. Armentrout 

Highlight:

Mein Highlight letzten Monat war mit 5 Sternen "Das Sternenboot" von Stefanie Gerstenberger. Hier gehts auch gleich zur Rezension: Das Sternenboot

WTR November

Da der November ja bald schon wieder rum ist, nehme ich mir nur noch zwei Bücher vor:
  1. Anything for Love, Sarah Dessen
  2. Der letzte erste Blick, Bianca Iosivoni

Sonntag, 22. Oktober 2017

Das Sternenboot, Stefanie Gerstenberger (RE)

Autorin: Stefanie Gerstenberger

Erscheinungsdatum: 10. April 2017

Verlag: Diana

Umfang: 512 Seiten

Preis: 9,99€

ISBN: 978-3-453-35937-6

Inhalt:

Nicola kommt mit einem Lächeln zur Welt. Als Wunschkind seiner Eltern wächst er in einem kleinen Fischerdorf bei Palermo auf. Stella hingegen, am selben Tag im selben Ort geboren, wird von ihrer Mutter keines Blickes gewürdigt. Die schöne Adlige hat wenig Verwendung für ein drittes Mädchen. So könnten Stella und Nicola nicht unterschiedlicher sein, und es vergehen Jahre, bis sich ihre Wege kreuzen. Doch diese Begegnung wird ihr Leben für immer verändern ...

Meine Meinung:

Zuerst einmal muss ich sagen, dass Stefanie Gerstenberger einen wirklich wundervollen Schreibstil hat. Sie schafft es, Gefühle, Gedanken und Sinneseindrücke so berührend an den Leser zu vermitteln, dass ein sehr schönes Leseerlebnis entsteht, das einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Die Kapitel handeln - mit Zeitsprüngen - immer abwechselnd von den beiden Protagonisten. Ihre Probleme und generell ihr Lebensweg werden dadurch gut und ausführlich hervorgebracht.

Was mir ebenfalls sehr gefällt, ist das Cover - eine wirklich hübsche und erfrischende Farbkombination. 

Die Autorin führt den Leser bestimmt in diese italienische 50er/60er Jahre-Welt ein, die sie detailreich und logisch beschreibt. Man hat das Gefühl, man wäre mittendrin und fühlt sich einfach wohl in dieser warmen, angenehmen Atmosphäre.

Die Protagonisten schlagen sich mit ihren persönlichen, aber auch mit allgemeinen Lebensproblemen herum, was gekonnt und stellenweise humorvoll verknüpft wird. Man merkt, dass die Geschichte mit viel Liebe und Mühe geschrieben wurde.
Die Beziehung zwischen den Figuren ist etwas ganz besonderes. Von der ersten Begegnung an sind die beiden miteinander verbunden und scheinen immer häufiger zueinander gezogen zu werden. Die Entwicklung ist ein wenig mühsam, aber deswegen nicht weniger schön. Ich persönlich bin auf jeden Fall begeistert.

Fazit:

Das Sternenboot ist eine unglaublich tolle, sommerliche Geschichte, in der sehr viel Herz steckt. Ich kann sie euch mit fünf von fünf Sternen weiterempfehlen.

 

Vielen Dank an die Verlagsgruppe Randomhouse/ den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 10. Oktober 2017

Lesemonat September & WTR Oktober 2017

Lesemonat September

Gelesen:

  1. Eine Ewigkeit ohne Dich, Jill Noll
  2. Ein Kuss aus Sternenstaub, Jessica Khoury (RE)
  3. This is not a love story, Holly Bourne (Re-Read) 
Der September war mal wieder ein schwacher Lesemonat. Insgesamt habe ich 1164 Seiten gelesen, das macht ca. 39 Seiten am Tag. 

Neuzugänge:

  1. Song of Love, Jessa Holbrook (ME)
  2. Wie die Luft zum Atmen, Brittainy C. Cherry
  3. Elfenseele - Hinter dem Augenblick, Michelle Harrison
  4. Ashes - Brennendes Herz, Lisa J.Bick
  5. One Moment in Time, Lauren Barnholdt (ME)

Highlight:

 

Mein Highlight letzten Monat lässt sich schwer aussuchen, da mir alle drei Bücher sehr gut gefallen haben. Aber wenn ich mich entscheiden muss, dann für Eine Ewigkeit ohne Dich von Jill Noll. Es ist eine tolle Geschichte, die ich so nie erwartet hätte und die mich sehr angesprochen hat.

WTR Oktober

Im Oktober möchte ich auf jeden Fall zwei Bücher lesen:
  1. Wie die Luft zum Atmen von Brittainy C. Cherry
  2. Anything for Love von Sarah Dessen
Alles andere lasse ich auf mich zukommen und entscheide spontan. Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Oktober und viel Zeit zum Lesen!

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Die Moortochter, Karen Dionne (RE)

Autorin: Karen Dionne

Erscheinungsdatum: 24. Juli 2017

Verlag: Goldmann

Umfang: 382 Seiten

Preis: 12,99€

ISBN: 978-3-442-20535-6

Inhalt:

Helena Pelletier lebt in Michigan auf der einsamen Upper Peninsula. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin – Fähigkeiten, die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat, als sie in einer Blockhütte mitten im Moor lebten. Für Helena war ihr Vater immer ein Held – bis sie vor fünfzehn Jahren erfahren musste, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entführt hatte. Helena hatte daraufhin für seine Festnahme gesorgt, und seit Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgefängnis. Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört, dass ein Gefangener von dort entkommen ist, weiß sie sofort, dass es ihr Vater ist und dass er sich im Moor versteckt. Nur Helena hat die Fähigkeiten, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen ...

Meine Meinung:


Die Moortocher ist eine sehr interessante Geschichte. Allerdings muss ich sagen, dass ich mehr erwartet hätte. Die "brutale Jagd", wie es im Klappentext genannt wird, ist gar nicht wirklich der Grundstrang der Handlung und als "Psychothriller" würde ich das Buch auch nicht gerade bezeichnen.

Was den wahren Kern des Buches ausmacht, sind die Erzählungen über die Kindheit der Protagonistin. Die Zeit, in der sie im Moor gelebt habt, wird deutlich und detailreich beschrieben und fesselt den Leser die meiste Zeit sehr. Allerdings mehr auf einer informative Ebene und nicht wegen Spannung oder Ähnlichem.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr schön zu lesen. Man merkt, wie viel Mühe und eigene Erfahrungen sie in die Geschichte gesteckt hat und diese dadurch für den Leser real und lebendig macht. Die Kapitel sind immer abwechselnd aus der Zeit im Moor und aus dem Hier und Jetzt erzählt. Das Cover ist mehr als passend getroffen und gefällt mir ausgesprochen gut.

Leider muss ich aber sagen, dass ich das Buch stellenweise sogar als langweilig empfunden habe. Es dauert lange, bis endlich einmal etwas passiert und in den letzten Seiten überschlagen sich die Ereignisse dann plötzlich. Ich hätte mir mehr Handlung in der Gegenwart gewünscht und nicht bloß Kindheitserzählungen.
 

Fazit:

Insgesamt kann ich sagen, dass Die Moortochter eine empfehlenswerte Geschichte ist, allerdings nicht, wenn man auf der Suche nach einem Psychothriller ist. Deshalb gebe ich drei von fünf Sternen.



Vielen Dank an den Goldmann Verlag/ die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar!

Montag, 11. September 2017

Ein Kuss aus Sternenstaub, Jessia Khoury (RE)

Autorin: Jessica Khoury

Erscheinungsdatum: 10.Juli 2017

Verlag: cbj

Umfang: 445 Seiten

Preis: 9,99€

ISBN: 978-3-570-40353-2


Inhalt:

SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.

Meine Meinung:

Als ich das Buch angefangen habe, war ich mir noch nicht ganz sicher, ob es meinem Geschmack entspricht. Es war für mich zuerst ein bisschen gewöhnungsbedürftig, doch schon nach den ersten fünfzig Seiten war mir klar, dass ich da eine wunderbare Geschichte in den Händen halte.

Ein Kuss aus Sternenstaub hat unglaubliches Suchtpotential und lässt einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hat einen unheimlich guten Schreibstil, mit dem sie den Leser sehr fesselt und ununterbrochen mitfiebern lässt. Die Geschichte ist aus der Sicht der Dschinny geschrieben, wobei es ist, als würde sie sie einer alten Freundin erzählen, die sie immer wieder in Gedanken anspricht.

Das Cover ist wunderschön und gefällt mir wirklich gut. Beim Titel allerdings finde ich, dass der englische Titel (The Forbidden Wish) besser gepasst hätte. Ansonsten kann ich an den Äußerlichkeiten nichts kritisieren, das Buch ist Innen und Außen sehr hübsch gestaltet. 

Mir persönlich sagt die Geschichte insofern sehr zu, dass sie einmal etwas Anderes ist. Diese längst vergangene Welt in einer ganz unterschiedlichen Kultur ist eine tolle Grundlage für die spannende Handlung. Generell kann man sagen, dass die Autorin Spannung, Liebe, Abenteuer und Action zu einer perfekten Mischung verarbeitet hat.

Inhaltlich ist das Buch tatsächlich von der ersten bis zur letzten Seite mit Leben gefüllt. Man taucht sofort in das Geschehen ein und wird nicht mehr losgelassen, bis man auf der letzten Seite angekommen ist. Jessica Khoury hat mit ihrer Geschichte wirklich ganze Arbeit geleistet.

Fazit:

 Falls ihr dieses Buch noch nicht gelesen habt, dann kann ich nur eins sagen: Tut es! Es lohnt sich auf jeden Fall. Ich kann es euch von ganzem Herzen mit fünf von fünf Sternen weiterempfehlen.



Vielen Dank an die Verlagsgruppe Randomhouse/ den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar!