Montag, 20. November 2017

Lesemonat Oktober & WTR November 2017

Hallo ihr Lieben!
Reichlich verspätet kommt nun endlich mein Lesemonat. Tut mir Leid, dass ich es nicht früher geschafft habe :( Mich stört das auch, dass ich in letzter Zeit so selten zum Lesen und Bloggen komme! Ich gebe mein Bestes, mir zwischen all dem Stress mehr Zeit dafür zu nehmen :)

Lesemonat Oktober

Gelesen:

  1. Die Moortochter, Karen Dionne (RE)
  2. Das Sternenboot, Stefanie Gerstenberger (RE)
  3. Engelsnacht, Lauren Kate
Da habe ich mal wieder einen schwachen Lesemonat hinter mir. Insgesamt habe ich 1340 Seiten gelesen, das macht in etwa nur 43 Seiten pro Tag.

Neuzugänge:

 









Neuzugänge habe ich dank der FBM einige:
  1. Ein Sommernachtstraum, William Shakespeare
  2. Deutsche Balladen
  3. Der letzte erste Blick, Bianca Iosivoni
  4. Throne of Glass - Die Erwählte, Sarah J. Maas
  5. Countdown to Noah - Gegen Bestien, Fanny Bechert
  6. 50 Tage - Der Sommer meines Lebens, Maya Sheperd
  7. Bloody Mary - Du darfst dich nicht verlieben, Nadine Roth
  8. Ein Apfel rot wie Blut, Ana Woods
  9. Erwachen des Lichts, Jennifer L. Armentrout 

Highlight:

Mein Highlight letzten Monat war mit 5 Sternen "Das Sternenboot" von Stefanie Gerstenberger. Hier gehts auch gleich zur Rezension: Das Sternenboot

WTR November

Da der November ja bald schon wieder rum ist, nehme ich mir nur noch zwei Bücher vor:
  1. Anything for Love, Sarah Dessen
  2. Der letzte erste Blick, Bianca Iosivoni

Sonntag, 22. Oktober 2017

Das Sternenboot, Stefanie Gerstenberger (RE)

Autorin: Stefanie Gerstenberger

Erscheinungsdatum: 10. April 2017

Verlag: Diana

Umfang: 512 Seiten

Preis: 9,99€

ISBN: 978-3-453-35937-6

Inhalt:

Nicola kommt mit einem Lächeln zur Welt. Als Wunschkind seiner Eltern wächst er in einem kleinen Fischerdorf bei Palermo auf. Stella hingegen, am selben Tag im selben Ort geboren, wird von ihrer Mutter keines Blickes gewürdigt. Die schöne Adlige hat wenig Verwendung für ein drittes Mädchen. So könnten Stella und Nicola nicht unterschiedlicher sein, und es vergehen Jahre, bis sich ihre Wege kreuzen. Doch diese Begegnung wird ihr Leben für immer verändern ...

Meine Meinung:

Zuerst einmal muss ich sagen, dass Stefanie Gerstenberger einen wirklich wundervollen Schreibstil hat. Sie schafft es, Gefühle, Gedanken und Sinneseindrücke so berührend an den Leser zu vermitteln, dass ein sehr schönes Leseerlebnis entsteht, das einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Die Kapitel handeln - mit Zeitsprüngen - immer abwechselnd von den beiden Protagonisten. Ihre Probleme und generell ihr Lebensweg werden dadurch gut und ausführlich hervorgebracht.

Was mir ebenfalls sehr gefällt, ist das Cover - eine wirklich hübsche und erfrischende Farbkombination. 

Die Autorin führt den Leser bestimmt in diese italienische 50er/60er Jahre-Welt ein, die sie detailreich und logisch beschreibt. Man hat das Gefühl, man wäre mittendrin und fühlt sich einfach wohl in dieser warmen, angenehmen Atmosphäre.

Die Protagonisten schlagen sich mit ihren persönlichen, aber auch mit allgemeinen Lebensproblemen herum, was gekonnt und stellenweise humorvoll verknüpft wird. Man merkt, dass die Geschichte mit viel Liebe und Mühe geschrieben wurde.
Die Beziehung zwischen den Figuren ist etwas ganz besonderes. Von der ersten Begegnung an sind die beiden miteinander verbunden und scheinen immer häufiger zueinander gezogen zu werden. Die Entwicklung ist ein wenig mühsam, aber deswegen nicht weniger schön. Ich persönlich bin auf jeden Fall begeistert.

Fazit:

Das Sternenboot ist eine unglaublich tolle, sommerliche Geschichte, in der sehr viel Herz steckt. Ich kann sie euch mit fünf von fünf Sternen weiterempfehlen.

 

Vielen Dank an die Verlagsgruppe Randomhouse/ den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 10. Oktober 2017

Lesemonat September & WTR Oktober 2017

Lesemonat September

Gelesen:

  1. Eine Ewigkeit ohne Dich, Jill Noll
  2. Ein Kuss aus Sternenstaub, Jessica Khoury (RE)
  3. This is not a love story, Holly Bourne (Re-Read) 
Der September war mal wieder ein schwacher Lesemonat. Insgesamt habe ich 1164 Seiten gelesen, das macht ca. 39 Seiten am Tag. 

Neuzugänge:

  1. Song of Love, Jessa Holbrook (ME)
  2. Wie die Luft zum Atmen, Brittainy C. Cherry
  3. Elfenseele - Hinter dem Augenblick, Michelle Harrison
  4. Ashes - Brennendes Herz, Lisa J.Bick
  5. One Moment in Time, Lauren Barnholdt (ME)

Highlight:

 

Mein Highlight letzten Monat lässt sich schwer aussuchen, da mir alle drei Bücher sehr gut gefallen haben. Aber wenn ich mich entscheiden muss, dann für Eine Ewigkeit ohne Dich von Jill Noll. Es ist eine tolle Geschichte, die ich so nie erwartet hätte und die mich sehr angesprochen hat.

WTR Oktober

Im Oktober möchte ich auf jeden Fall zwei Bücher lesen:
  1. Wie die Luft zum Atmen von Brittainy C. Cherry
  2. Anything for Love von Sarah Dessen
Alles andere lasse ich auf mich zukommen und entscheide spontan. Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Oktober und viel Zeit zum Lesen!

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Die Moortochter, Karen Dionne (RE)

Autorin: Karen Dionne

Erscheinungsdatum: 24. Juli 2017

Verlag: Goldmann

Umfang: 382 Seiten

Preis: 12,99€

ISBN: 978-3-442-20535-6

Inhalt:

Helena Pelletier lebt in Michigan auf der einsamen Upper Peninsula. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin – Fähigkeiten, die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat, als sie in einer Blockhütte mitten im Moor lebten. Für Helena war ihr Vater immer ein Held – bis sie vor fünfzehn Jahren erfahren musste, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entführt hatte. Helena hatte daraufhin für seine Festnahme gesorgt, und seit Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgefängnis. Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört, dass ein Gefangener von dort entkommen ist, weiß sie sofort, dass es ihr Vater ist und dass er sich im Moor versteckt. Nur Helena hat die Fähigkeiten, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen ...

Meine Meinung:


Die Moortocher ist eine sehr interessante Geschichte. Allerdings muss ich sagen, dass ich mehr erwartet hätte. Die "brutale Jagd", wie es im Klappentext genannt wird, ist gar nicht wirklich der Grundstrang der Handlung und als "Psychothriller" würde ich das Buch auch nicht gerade bezeichnen.

Was den wahren Kern des Buches ausmacht, sind die Erzählungen über die Kindheit der Protagonistin. Die Zeit, in der sie im Moor gelebt habt, wird deutlich und detailreich beschrieben und fesselt den Leser die meiste Zeit sehr. Allerdings mehr auf einer informative Ebene und nicht wegen Spannung oder Ähnlichem.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr schön zu lesen. Man merkt, wie viel Mühe und eigene Erfahrungen sie in die Geschichte gesteckt hat und diese dadurch für den Leser real und lebendig macht. Die Kapitel sind immer abwechselnd aus der Zeit im Moor und aus dem Hier und Jetzt erzählt. Das Cover ist mehr als passend getroffen und gefällt mir ausgesprochen gut.

Leider muss ich aber sagen, dass ich das Buch stellenweise sogar als langweilig empfunden habe. Es dauert lange, bis endlich einmal etwas passiert und in den letzten Seiten überschlagen sich die Ereignisse dann plötzlich. Ich hätte mir mehr Handlung in der Gegenwart gewünscht und nicht bloß Kindheitserzählungen.
 

Fazit:

Insgesamt kann ich sagen, dass Die Moortochter eine empfehlenswerte Geschichte ist, allerdings nicht, wenn man auf der Suche nach einem Psychothriller ist. Deshalb gebe ich drei von fünf Sternen.



Vielen Dank an den Goldmann Verlag/ die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar!

Montag, 11. September 2017

Ein Kuss aus Sternenstaub, Jessia Khoury (RE)

Autorin: Jessica Khoury

Erscheinungsdatum: 10.Juli 2017

Verlag: cbj

Umfang: 445 Seiten

Preis: 9,99€

ISBN: 978-3-570-40353-2


Inhalt:

SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.

Meine Meinung:

Als ich das Buch angefangen habe, war ich mir noch nicht ganz sicher, ob es meinem Geschmack entspricht. Es war für mich zuerst ein bisschen gewöhnungsbedürftig, doch schon nach den ersten fünfzig Seiten war mir klar, dass ich da eine wunderbare Geschichte in den Händen halte.

Ein Kuss aus Sternenstaub hat unglaubliches Suchtpotential und lässt einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hat einen unheimlich guten Schreibstil, mit dem sie den Leser sehr fesselt und ununterbrochen mitfiebern lässt. Die Geschichte ist aus der Sicht der Dschinny geschrieben, wobei es ist, als würde sie sie einer alten Freundin erzählen, die sie immer wieder in Gedanken anspricht.

Das Cover ist wunderschön und gefällt mir wirklich gut. Beim Titel allerdings finde ich, dass der englische Titel (The Forbidden Wish) besser gepasst hätte. Ansonsten kann ich an den Äußerlichkeiten nichts kritisieren, das Buch ist Innen und Außen sehr hübsch gestaltet. 

Mir persönlich sagt die Geschichte insofern sehr zu, dass sie einmal etwas Anderes ist. Diese längst vergangene Welt in einer ganz unterschiedlichen Kultur ist eine tolle Grundlage für die spannende Handlung. Generell kann man sagen, dass die Autorin Spannung, Liebe, Abenteuer und Action zu einer perfekten Mischung verarbeitet hat.

Inhaltlich ist das Buch tatsächlich von der ersten bis zur letzten Seite mit Leben gefüllt. Man taucht sofort in das Geschehen ein und wird nicht mehr losgelassen, bis man auf der letzten Seite angekommen ist. Jessica Khoury hat mit ihrer Geschichte wirklich ganze Arbeit geleistet.

Fazit:

 Falls ihr dieses Buch noch nicht gelesen habt, dann kann ich nur eins sagen: Tut es! Es lohnt sich auf jeden Fall. Ich kann es euch von ganzem Herzen mit fünf von fünf Sternen weiterempfehlen.



Vielen Dank an die Verlagsgruppe Randomhouse/ den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 10. September 2017

Lesemonat August & WTR September 2017

Hallo ihr Lieben!
Der Lesemonat kommt ein wenig verspätet, weil ich Anfang des Monats im Urlaub war und es danach bisher nicht geschafft habe.

Lesemonat August

Gelesen:

  1. Das Seehaus von Kate Morton
  2. Kieselsommer von Anika Beer
Ich hatte leider im August gar keine Zeit zu lesen, weil ich gearbeitet habe und dann zwei Wochen an einer Jugendfahrt nach Frankreich teilgenommen habe. Insgesamt habe ich 944 Seiten gelesen, das macht im Durchschnitt 30 Seiten pro Tag.




Neuzugänge: 

  1. Liebe findet uns von J.P. Monninger
  2. Engelsnacht von Lauren Kate
Auf diese beiden Bücher freue ich mich schon sehr, weil ich viel Gutes über sie gehört habe. Da mussten sie natürlich beim Ausflug in die Buchhandlung mit :-).

Highlight:

Mein Highlight im August war "Das Seehaus". Es ist wirklich ein tolles Buch, das ich euch auf jedem Fall weiterempfehlen kann. 
Hier gehts zur Rezension: Das Seehaus



WTR September

Für den September nehme ich mich drei Bücher vor:
  1. Engelsnacht von Lauren Kate
  2. Wie die Luft zum Atmen von
  3. Anything for Love von Sarah Dessen
Ich wünsche euch noch einen erfolgreichen Lesemonat!

Samstag, 12. August 2017

Kieselsommer, Anika Beer (RE)

Autorin: Anika Beer

Erscheinungsdatum: 24.Juli 2017

Verlag: cbj

Umfang: 320 Seiten

Preis: 14,99€

ISBN: 978-3-570-15773-2

Inhalt:

Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?

Meine Meinung:

Obwohl ich am Anfang etwas skeptisch war, konnte mich das Buch mit der Zeit immer mehr für sich begeistern. Die Autorin hat einen flüssigen und sympathischen Schreibstil und da auch die Kapitel nicht zu lang sind und die Schrift relativ groß ist, lässt sich das Buch schnell lesen. Der Titel ist passend gewählt und das Cover gefällt mir sehr gut, da es den Eindruck einer lockeren Sommerlektüre vermittelt.

Was den Inhalt betrifft, gibt es allerdings trotzdem ein paar Dinge, die mich ein bisschen gestört haben. Zum einen das Verhalten der verschiedenen Charaktere. Für dieses Alter ist ihr Benehmen noch reichlich kindisch und naiv. Während ich Tildas Eifersucht und Wut stellenweise ja noch nachvollziehen kann, finde ich Ellas Verhalten zur meisten Zeit einfach nur unangebracht, kindisch und egoistisch. Und auch Mats hätte sich erwachsener benehmen können.

Zum anderen hätte ich mir eine detailliertere Beschreibungsweise und Ausführung der Geschichte und der Charaktere gewünscht. Aus dem Buch hätte mehr gemacht werden können und mich hätten die Hintergründe und das Leben der einzelnen Figuren mehr interessiert. Vor allem bei Mats hätte ich gern mehr über seine Familienverhältnisse erfahren.

Was mir jedoch wieder gut gefallen hat, sind die bildhaften Beschreibungen von der Hütte und dem Spreewald. Dadurch wird eine hübsche und vor allem leichte und freundliche Atmosphäre geschaffen, die einen nach jeder Lesepause wieder gern zurückkehren lässt.

Fazit:


Trotz der Kritikpunkte finde ich, dass Kieselsommer eine süße Geschichte ist, die sich gut für den Sommer eignet und ein gutes Buch für zwischendurch ist. Ich gebe drei von fünf Sternen.



Vielen Dank an das Bloggerportal/ den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar! 

Mittwoch, 9. August 2017

Das Seehaus, Kate Morton (RE)

Autorin: Kate Morton

Erscheinungsdatum: 10. April 2017

Verlag: Diana

Umfang: 624 Seiten

Preis: 9,99€

ISBN: 978-3-453-35946-8

Inhalt:

Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem prachtvollen Mittsommernachtfest auf dem herrlichen Landgut ihrer Familie entgegen. Noch ahnt niemand, dass die Ereignisse dieser Nacht die Familie auseinanderreißen werden.

Siebzig Jahre später stößt die Polizistin Sadie auf ein verfallenes Haus am See. Und sie erfährt, dass damals ein Kind verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld.  


Meine Meinung:

Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich in die Geschichte hineingekommen bin. Es zur Hälfte des Buches, so ab Seite 300, hat mich das Lesefieber gepackt. Davor hat sich die Handlung sehr gezogen und hat wenig Lust gemacht, weiterzulesen.

Ansonsten muss ich aber sagen, dass Kate Morton mit Das Seehaus eine sehr gute Geschichte geschrieben hat. Die Zusammenhänge sind extrem gut durchdacht, der Leser wird lange Zeit auf Irrwege geführt und generell steckt das Buch voller Rätsel, Geheimnisse und Überraschungen. 

Auch Gestaltung und Aufbau gefallen mir wirklich gut. Das Cover ist ein absoluter Traum und sehr detailliert gemacht. Die Handlung selbst wird aus mehreren Sichten und vor allem auch zu unterschiedlichen Zeiten erzählt, wodurch sie immer abwechslungsreich und in vielerlei Schichten spannend bleibt.

Inhaltlich wir der Leser bis ganz zum Ende auf die Folter gespannt und dann mit mehreren schockierenden Ergebnissen gleichzeitig überrascht. Die verschiedenen Charaktere wachsen einem mit der Zeit wirklich ans Herz und werden sympathisch und detaillreich beschrieben. 

Mit dem Bonusmaterial über Cornwall am Ende wird dem Leser noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie viel Mühe sich die Autorin mit dem Buch gemacht hat. Ich finde, man merkt es einfach, wenn viel Arbeit und Liebe in einer Geschichte stecken, und bei Das Seehaus merkt man das sehr deutlich. 

Fazit:

Ich kann euch das Buch mit ganzem Herzen empfehlen, weil viel mehr darin steckt, als man anfangs meinen möchte. Deshalb gebe ich vier von fünf Sternen.



Donnerstag, 3. August 2017

Lesemonat Juli & WTR August 2017

Lesemonat Juli

Gelesen:

  1. Glücksspuren im Sand von Rachel Bateman (RE)
  2. After forever von Anna Todd
  3. Black Blade - Das eisige Feuer der Magie von Jennifer Estep
Mit diesem Ergebnis bin ich nicht gerade zufrieden, weil ich kaum zum Lesen gekommen bin. Insgesamt habe ich 1277 Seiten gelesen, das macht im Durchschnitt 41 Seiten pro Tag. 

Neuzugänge:

Im Juli habe ich mir keine neuen Bücher gekauft. Das liegt daran, dass ich sehr viele Rezensionsexemplare bekommen habe, die ich jetzt erstmal alle lesen muss. Ich bin aber generell ganz froh, dass ich nichts gekauft habe, das ist gut für meinen Geldbeutel und für die Verkleinerung von meinem SuB :D.

Highlight:

Auch wenn es eine schwierige Entscheidung war, ich habe mich bei meinem Monatshighlight für Glücksspuren im Sand von Rachel Bateman entschieden. Es ist einfach eine wunderschöne Geschichte, die mich sehr berührt hat.
Die Rezension dafür findet ihr hier: Glücksspuren im Sand  

WTR August

Da ich im August zwei Wochen lang an einer Jugendfahrt nach Frankreich teilnehme, habe ich mir nur drei Bücher vorgenommen:

  1. Anything for Love von Sarah Dessen
  2. Ein bisschen wie Unendlichkeit von Harriet Reuter Hapgood
  3. Zurück ins Leben geliebt von Colleen Hoover 
Ich wünsche euch eine schöne Zeit und einen erfolgreichen Lesemonat!

Montag, 31. Juli 2017

Black Blade - Das eisige Feuer der Magie, Jennifer Estep

Autorin: Jennifer Estep

Erscheinungsdatum: 05. Oktober 2017

Verlag: Piper

Umfang: 368 Seiten

Preis: 14,99€

ISBN: 978-3-492-70328-4

Inhalt:

Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten – ebenso wie ihre große Liebe.

Meine Meinung:

Jennifer Estep hat es mal wieder geschafft, mich vollends zu begeistern. Sie ist eine wunderbare Autorin mit einem fesselnden Schreibstil, bei dem auch der Humor nicht fehlt. Sie schafft es, die Protagonisten schon nach wenigen Seiten sympathisch werden zu lassen und schafft generell eine sehr schöne Atmosphäre in ihrer Geschichte. Das Cover ist ein wirklicher Blickfang.

Gleich auf der ersten Seite steigt man in die Spannung ein, die das Geschehen mit sich bringt. Insgesamt kann man vom ganzen Buch sagen, dass es zu jeder Zeit spannend ist und die ein oder andere überraschende Wendung birgt. Die Autorin schreibt ziemlich detaillreich und erklärt ausführlich die Zusammenhänge und Hintergründe des Lebens der verschiedenen Charaktere.
Manchmal hatte ich den Eindruck, dass Mitleid das herzloseste Gefühl der Welt war. Es sorgte nur dafür, dass die Leute sich überlegen fühlten; glücklich, sicher und selbstgefällig in dem Wissen, dass es da draußen jemanden gab, dem es schlechter ging als ihnen. - Lila, S.208
Inhaltlich gefällt mir das Buch sehr gut; die Mischung aus Action, Fantasy und Romantik lässt das Lesen nie langweilig werden. Außerdem ist da die Protagonistin Lila, die mit ihrem Wesen und ihrer Denkweise ein tolles Leseerlebnis entstehen lässt, das einen auch während der Lesepausen nicht loslässt.

Dann wäre da noch Devon. Devon hat meiner Meinung nach auf jeden Fall Buchcrush - Potential. Man kann gar nicht anders, als sich in diesen Charakter zu verlieben. Er allein ist schon Grund genug, den Rest der Reihe zu lesen. Und auch Felix ist eine gelungene Figur, die mich mit seinem Charme nicht nur einmal zum Grinsen gebracht hat.

Fazit:

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass Black Blade - Das eisige Feuer der Magie ein gelungener Auftakt für die Reihe ist, der Lust macht, auch die weiteren Bände zu lesen. Deshalb gebe ich fünf von fünf Sternen.

 

Sonntag, 9. Juli 2017

Glücksspuren im Sand, Rachel Bateman (RE)

Autorin: Rachel Bateman

Erscheinungsdatum: 26. Juni 2017

Verlag: Heyne fliegt

Umfang: 336 Seiten

Preis: 12,99€

ISBN: 978-3-453-27149-4

Inhalt:

Die unkonventionelle Storm war schon immer das Vorbild ihrer jüngeren Schwester Anna. Als sie bei einem tragischen Autounfall ums Leben kommt, ist Anna am Boden zerstört. Doch dann findet sie eine Liste ihrer Schwester – eine Liste all der Dinge, die man in einem perfekten Sommer unbedingt tun muss. Dinge wie „Im Regen küssen“, „Ins Dive-In-Kino gehen“ (was auch immer das sein mag!) oder auch einfach: „Mutig leben“. Im Andenken an ihre Schwester und um ihre eigene Traurigkeit zu überwinden, macht Anna sich daran, die Aufgaben der Liste zu erfüllen. Ihr stets zur Seite: der Nachbarsjunge Cameron, der irgendwie immer schon da war. Der Storms engster Freund war. Und der vielleicht der Schlüssel zu einem neuen Glück sein könnte. Wenn es da nicht ein schlimmes Geheimnis gäbe.

Meine Meinung:

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich dieses Cover einfach nur traumhaft schön finde. Als ich das Buch bekommen habe, habe ich es erst einmal eine ganze Weile von außen bestaunt. Der Titel ist sehr gut gewählt und auch die innere Gestaltung des Buches ist sehr ansprechend.

Am Anfang ist die Geschichte ein wenig traurig, doch die Protagonistin schafft es bald, mit Hilfe der Liste dem Leben wieder etwas Positives abzugewinnen. Ich finde die Reise, die sie durch die Liste macht, unheimlich toll und eine gute Idee, um seinen Schmerz zu überwinden. Die Hilfe, die sie und Cameron sich gegenseitig geben, ist schön beschrieben.
"Und wenn ich es nicht kann?" "Das kannst du. Das ist nicht die Frage, die du stellen musst. Die Frage lautet eigentlich: Und wenn du es nicht tust?" - Cameron & Anna, S.295
Allerdings finde ich, dass die Reise ein bisschen schnell geht. Im einen Moment erfüllen sie der ersten Punkt der Liste und im nächsten sind sie schon fast fertig. Und auch das Verhältnis zwischen Anna und Cameron entwickelt sich ein wenig zu schnell. Hier würde ich die Geschichte langsamer angehen lassen, aber dafür mit mehr Details ausschmücken.

Im Großen und Ganzen muss ich aber sagen, dass die Autorin ein wirklich schönes Buch geschrieben hat, dass die Höhen und Tiefen des Lebens, Trauer und Glück miteinander vereint und gut beschreibt. Man weiß nie, was als nächstes kommt, und es tauchen immer wieder sowohl positive als auch negative Überraschungen auf. Das hat mir gefallen und die Spannung der Handlung gesteigert.

Fazit:

Glücksspuren im Sand ist eine wundervolle Sommergeschichte, bei der man wirklich Spaß hat, sie zu lesen. Deshalb gebe ich vier von fünf Sternen.



Vielen Dank an den Heyne fliegt Verlag/ die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar! 

Mittwoch, 5. Juli 2017

Lesemonat Juni & WTR Juli 2017

Lesemonat Juni

Gelesen:

  1. Die Schule der Nacht von Ann A. McDonald
  2. Luminara - Die Beschützerin von Alexandra N. Goldsteiner
  3. Zwei wie Zucker und Zimt von Stefanie Gerstenberger & Marta Martin
  4.  Im dunklen dunklen Wald von Ruth Ware
  5. Der Prinz der Elfen von Holly Black
  6. Forever 21 - Zwischen uns die Zeit von Lilly Crow
  7. P.S. Ich liebe Dich von Cecelia Ahern
  8. Morgen lieb ich dich für immer von Jennifer L. Armentrout
  9. Was andere Menschen Liebe nennen von David Levithan & Andrea Cremer
Ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden, weil ich wirklich sehr viel geschafft habe. Das habe ich den Pfingstferien zu verdanken :D. Insgesamt habe ich 3475 Seiten gelesen, das macht im Durchschnitt 116 Seiten pro Tag.

Neuzugänge:

Im Juni habe ich mir zwei Bücher gekauft:
  1. I was here von Gayle Forman
  2. Morgen lieb ich dich für immer von Jennifer L. Armentrout
Mein SuB ist wohl nicht sehr glücklich, weil ich ihn langsam bezwinge, aber das muss auch endlich mal sein :D. Wie hoch ist euer SuB? Meiner sind so um die 50 Bücher.

Highlight:

 Mein Highlight im Juni war Morgen lieb ich dich für immer von Jennifer L. Armentrout mit 5 von 5 Sternen.

WTR Juli

  1. If I stay von Gayle Forman
  2. Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs
  3. Anything for Love von Sarah Dessen
  4. After Forever von Anna Todd 
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Lesemonat!

Montag, 3. Juli 2017

Was andere Menschen Liebe nennen, Andrea Cremer & David Levithan (RE)

Autoren: Andrea Cremer, David Levithan

Erscheinungsdatum: 26. Juni 2017

Verlag: cbt

Umfang: 416 Seiten

Preis: 14,99€

ISBN: 978-3-570-16355-9

Inhalt:

Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

Meine Meinung:

Ich habe zu Beginn eine ganze Weile gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen, und selbst dann bin ich nie so wirklich dafür warm geworden. Die Handlung verläuft meiner Meinung nach viel zu schnell und müsste an manchen Stellen vertieft und besser ausgeführt werden. Der Schreibstil hat mir ansonsten aber gut gefallen, da er sehr flüssig ist.  
"Es ist alles gut", sage ich - vielleicht die größte Lüge überhaupt. Aber eine von denen, die allen geläufig ist. Man sagt so etwas wie "Es ist alles gut" nicht, weil es wirklich so ist, sondern weil man hofft, indem man es ausspricht, würde es wirklich so werden. - Stephen, S.119
Ich finde, Stephens Leben sollte detaillierter erklärt werden, vor allem, wenn es um seine Zeit als Kind geht. Dort gibt es bei mir zumindest in Bezug auf die Unsichtbarkeit einige Unklarheiten. Auch über Elizabeths Leben wird zu wenig erzählt.

Die Grundidee des Buches finde ich wirklich super, nur kommt es mir vor, als wären nur die wesentliche Handlungspunkte ausgesucht und dann so knapp wie möglich aneinandergereiht worden. Beim Lesen fehlt einfach das Feuer, das einen das Buch nicht mehr weglegen lässt.
So wie Fieber dazu führen kann, dass Kälte sich noch kälter anfühlt, kann Liebe dazu führen, dass die Einsamkeit noch einsamer ist. - Stephen, S.304
Die Gestaltung des Buches ist schön und gut gemacht. Das Cover gefällt mir sehr gut, der Titel ist passend gewählt und auch der innere Aufbau ist einen zweiten Blick wert. Die Kapitel sind abwechselnd aus Stephens und Elizabeths Sicht geschrieben, wobei die Überschrift bei Stephen weiß mit schwarzer Umrandung und bei Elizabeth komplett schwarz ist. Das passt wirklich gut und lässt den Leser den Unterschied sofort bemerken.

Fazit:

Aus der Geschichte hätte man meiner Meinung nach mehr machen können. Insgesamt finde ich sie aber in Ordnung und gebe drei von fünf Sternen.



Vielen Dank an den cbt-Verlag/ die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar!