Samstag, 12. August 2017

Kieselsommer, Anika Beer (RE)

Autorin: Anika Beer

Erscheinungsdatum: 24.Juli 2017

Verlag: cbj

Umfang: 320 Seiten

Preis: 14,99€

ISBN: 978-3-570-15773-2

Inhalt:

Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?

Meine Meinung:

Obwohl ich am Anfang etwas skeptisch war, konnte mich das Buch mit der Zeit immer mehr für sich begeistern. Die Autorin hat einen flüssigen und sympathischen Schreibstil und da auch die Kapitel nicht zu lang sind und die Schrift relativ groß ist, lässt sich das Buch schnell lesen. Der Titel ist passend gewählt und das Cover gefällt mir sehr gut, da es den Eindruck einer lockeren Sommerlektüre vermittelt.

Was den Inhalt betrifft, gibt es allerdings trotzdem ein paar Dinge, die mich ein bisschen gestört haben. Zum einen das Verhalten der verschiedenen Charaktere. Für dieses Alter ist ihr Benehmen noch reichlich kindisch und naiv. Während ich Tildas Eifersucht und Wut stellenweise ja noch nachvollziehen kann, finde ich Ellas Verhalten zur meisten Zeit einfach nur unangebracht, kindisch und egoistisch. Und auch Mats hätte sich erwachsener benehmen können.

Zum anderen hätte ich mir eine detailliertere Beschreibungsweise und Ausführung der Geschichte und der Charaktere gewünscht. Aus dem Buch hätte mehr gemacht werden können und mich hätten die Hintergründe und das Leben der einzelnen Figuren mehr interessiert. Vor allem bei Mats hätte ich gern mehr über seine Familienverhältnisse erfahren.

Was mir jedoch wieder gut gefallen hat, sind die bildhaften Beschreibungen von der Hütte und dem Spreewald. Dadurch wird eine hübsche und vor allem leichte und freundliche Atmosphäre geschaffen, die einen nach jeder Lesepause wieder gern zurückkehren lässt.

Fazit:


Trotz der Kritikpunkte finde ich, dass Kieselsommer eine süße Geschichte ist, die sich gut für den Sommer eignet und ein gutes Buch für zwischendurch ist. Ich gebe drei von fünf Sternen.



Vielen Dank an das Bloggerportal/ den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar! 

Mittwoch, 9. August 2017

Das Seehaus, Kate Morton (RE)

Autorin: Kate Morton

Erscheinungsdatum: 10. April 2017

Verlag: Diana

Umfang: 624 Seiten

Preis: 9,99€

ISBN: 978-3-453-35946-8

Inhalt:

Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem prachtvollen Mittsommernachtfest auf dem herrlichen Landgut ihrer Familie entgegen. Noch ahnt niemand, dass die Ereignisse dieser Nacht die Familie auseinanderreißen werden.

Siebzig Jahre später stößt die Polizistin Sadie auf ein verfallenes Haus am See. Und sie erfährt, dass damals ein Kind verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld.  


Meine Meinung:

Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich in die Geschichte hineingekommen bin. Es zur Hälfte des Buches, so ab Seite 300, hat mich das Lesefieber gepackt. Davor hat sich die Handlung sehr gezogen und hat wenig Lust gemacht, weiterzulesen.

Ansonsten muss ich aber sagen, dass Kate Morton mit Das Seehaus eine sehr gute Geschichte geschrieben hat. Die Zusammenhänge sind extrem gut durchdacht, der Leser wird lange Zeit auf Irrwege geführt und generell steckt das Buch voller Rätsel, Geheimnisse und Überraschungen. 

Auch Gestaltung und Aufbau gefallen mir wirklich gut. Das Cover ist ein absoluter Traum und sehr detailliert gemacht. Die Handlung selbst wird aus mehreren Sichten und vor allem auch zu unterschiedlichen Zeiten erzählt, wodurch sie immer abwechslungsreich und in vielerlei Schichten spannend bleibt.

Inhaltlich wir der Leser bis ganz zum Ende auf die Folter gespannt und dann mit mehreren schockierenden Ergebnissen gleichzeitig überrascht. Die verschiedenen Charaktere wachsen einem mit der Zeit wirklich ans Herz und werden sympathisch und detaillreich beschrieben. 

Mit dem Bonusmaterial über Cornwall am Ende wird dem Leser noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie viel Mühe sich die Autorin mit dem Buch gemacht hat. Ich finde, man merkt es einfach, wenn viel Arbeit und Liebe in einer Geschichte stecken, und bei Das Seehaus merkt man das sehr deutlich. 

Fazit:

Ich kann euch das Buch mit ganzem Herzen empfehlen, weil viel mehr darin steckt, als man anfangs meinen möchte. Deshalb gebe ich vier von fünf Sternen.



Donnerstag, 3. August 2017

Lesemonat Juli & WTR August 2017

Lesemonat Juli

Gelesen:

  1. Glücksspuren im Sand von Rachel Bateman (RE)
  2. After forever von Anna Todd
  3. Black Blade - Das eisige Feuer der Magie von Jennifer Estep
Mit diesem Ergebnis bin ich nicht gerade zufrieden, weil ich kaum zum Lesen gekommen bin. Insgesamt habe ich 1277 Seiten gelesen, das macht im Durchschnitt 41 Seiten pro Tag. 

Neuzugänge:

Im Juli habe ich mir keine neuen Bücher gekauft. Das liegt daran, dass ich sehr viele Rezensionsexemplare bekommen habe, die ich jetzt erstmal alle lesen muss. Ich bin aber generell ganz froh, dass ich nichts gekauft habe, das ist gut für meinen Geldbeutel und für die Verkleinerung von meinem SuB :D.

Highlight:

Auch wenn es eine schwierige Entscheidung war, ich habe mich bei meinem Monatshighlight für Glücksspuren im Sand von Rachel Bateman entschieden. Es ist einfach eine wunderschöne Geschichte, die mich sehr berührt hat.
Die Rezension dafür findet ihr hier: Glücksspuren im Sand  

WTR August

Da ich im August zwei Wochen lang an einer Jugendfahrt nach Frankreich teilnehme, habe ich mir nur drei Bücher vorgenommen:

  1. Anything for Love von Sarah Dessen
  2. Ein bisschen wie Unendlichkeit von Harriet Reuter Hapgood
  3. Zurück ins Leben geliebt von Colleen Hoover 
Ich wünsche euch eine schöne Zeit und einen erfolgreichen Lesemonat!

Montag, 31. Juli 2017

Black Blade - Das eisige Feuer der Magie, Jennifer Estep

Autorin: Jennifer Estep

Erscheinungsdatum: 05. Oktober 2017

Verlag: Piper

Umfang: 368 Seiten

Preis: 14,99€

ISBN: 978-3-492-70328-4

Inhalt:

Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten – ebenso wie ihre große Liebe.

Meine Meinung:

Jennifer Estep hat es mal wieder geschafft, mich vollends zu begeistern. Sie ist eine wunderbare Autorin mit einem fesselnden Schreibstil, bei dem auch der Humor nicht fehlt. Sie schafft es, die Protagonisten schon nach wenigen Seiten sympathisch werden zu lassen und schafft generell eine sehr schöne Atmosphäre in ihrer Geschichte. Das Cover ist ein wirklicher Blickfang.

Gleich auf der ersten Seite steigt man in die Spannung ein, die das Geschehen mit sich bringt. Insgesamt kann man vom ganzen Buch sagen, dass es zu jeder Zeit spannend ist und die ein oder andere überraschende Wendung birgt. Die Autorin schreibt ziemlich detaillreich und erklärt ausführlich die Zusammenhänge und Hintergründe des Lebens der verschiedenen Charaktere.
Manchmal hatte ich den Eindruck, dass Mitleid das herzloseste Gefühl der Welt war. Es sorgte nur dafür, dass die Leute sich überlegen fühlten; glücklich, sicher und selbstgefällig in dem Wissen, dass es da draußen jemanden gab, dem es schlechter ging als ihnen. - Lila, S.208
Inhaltlich gefällt mir das Buch sehr gut; die Mischung aus Action, Fantasy und Romantik lässt das Lesen nie langweilig werden. Außerdem ist da die Protagonistin Lila, die mit ihrem Wesen und ihrer Denkweise ein tolles Leseerlebnis entstehen lässt, das einen auch während der Lesepausen nicht loslässt.

Dann wäre da noch Devon. Devon hat meiner Meinung nach auf jeden Fall Buchcrush - Potential. Man kann gar nicht anders, als sich in diesen Charakter zu verlieben. Er allein ist schon Grund genug, den Rest der Reihe zu lesen. Und auch Felix ist eine gelungene Figur, die mich mit seinem Charme nicht nur einmal zum Grinsen gebracht hat.

Fazit:

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass Black Blade - Das eisige Feuer der Magie ein gelungener Auftakt für die Reihe ist, der Lust macht, auch die weiteren Bände zu lesen. Deshalb gebe ich fünf von fünf Sternen.

 

Sonntag, 9. Juli 2017

Glücksspuren im Sand, Rachel Bateman (RE)

Autorin: Rachel Bateman

Erscheinungsdatum: 26. Juni 2017

Verlag: Heyne fliegt

Umfang: 336 Seiten

Preis: 12,99€

ISBN: 978-3-453-27149-4

Inhalt:

Die unkonventionelle Storm war schon immer das Vorbild ihrer jüngeren Schwester Anna. Als sie bei einem tragischen Autounfall ums Leben kommt, ist Anna am Boden zerstört. Doch dann findet sie eine Liste ihrer Schwester – eine Liste all der Dinge, die man in einem perfekten Sommer unbedingt tun muss. Dinge wie „Im Regen küssen“, „Ins Dive-In-Kino gehen“ (was auch immer das sein mag!) oder auch einfach: „Mutig leben“. Im Andenken an ihre Schwester und um ihre eigene Traurigkeit zu überwinden, macht Anna sich daran, die Aufgaben der Liste zu erfüllen. Ihr stets zur Seite: der Nachbarsjunge Cameron, der irgendwie immer schon da war. Der Storms engster Freund war. Und der vielleicht der Schlüssel zu einem neuen Glück sein könnte. Wenn es da nicht ein schlimmes Geheimnis gäbe.

Meine Meinung:

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich dieses Cover einfach nur traumhaft schön finde. Als ich das Buch bekommen habe, habe ich es erst einmal eine ganze Weile von außen bestaunt. Der Titel ist sehr gut gewählt und auch die innere Gestaltung des Buches ist sehr ansprechend.

Am Anfang ist die Geschichte ein wenig traurig, doch die Protagonistin schafft es bald, mit Hilfe der Liste dem Leben wieder etwas Positives abzugewinnen. Ich finde die Reise, die sie durch die Liste macht, unheimlich toll und eine gute Idee, um seinen Schmerz zu überwinden. Die Hilfe, die sie und Cameron sich gegenseitig geben, ist schön beschrieben.
"Und wenn ich es nicht kann?" "Das kannst du. Das ist nicht die Frage, die du stellen musst. Die Frage lautet eigentlich: Und wenn du es nicht tust?" - Cameron & Anna, S.295
Allerdings finde ich, dass die Reise ein bisschen schnell geht. Im einen Moment erfüllen sie der ersten Punkt der Liste und im nächsten sind sie schon fast fertig. Und auch das Verhältnis zwischen Anna und Cameron entwickelt sich ein wenig zu schnell. Hier würde ich die Geschichte langsamer angehen lassen, aber dafür mit mehr Details ausschmücken.

Im Großen und Ganzen muss ich aber sagen, dass die Autorin ein wirklich schönes Buch geschrieben hat, dass die Höhen und Tiefen des Lebens, Trauer und Glück miteinander vereint und gut beschreibt. Man weiß nie, was als nächstes kommt, und es tauchen immer wieder sowohl positive als auch negative Überraschungen auf. Das hat mir gefallen und die Spannung der Handlung gesteigert.

Fazit:

Glücksspuren im Sand ist eine wundervolle Sommergeschichte, bei der man wirklich Spaß hat, sie zu lesen. Deshalb gebe ich vier von fünf Sternen.



Vielen Dank an den Heyne fliegt Verlag/ die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar! 

Mittwoch, 5. Juli 2017

Lesemonat Juni & WTR Juli 2017

Lesemonat Juni

Gelesen:

  1. Die Schule der Nacht von Ann A. McDonald
  2. Luminara - Die Beschützerin von Alexandra N. Goldsteiner
  3. Zwei wie Zucker und Zimt von Stefanie Gerstenberger & Marta Martin
  4.  Im dunklen dunklen Wald von Ruth Ware
  5. Der Prinz der Elfen von Holly Black
  6. Forever 21 - Zwischen uns die Zeit von Lilly Crow
  7. P.S. Ich liebe Dich von Cecelia Ahern
  8. Morgen lieb ich dich für immer von Jennifer L. Armentrout
  9. Was andere Menschen Liebe nennen von David Levithan & Andrea Cremer
Ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden, weil ich wirklich sehr viel geschafft habe. Das habe ich den Pfingstferien zu verdanken :D. Insgesamt habe ich 3475 Seiten gelesen, das macht im Durchschnitt 116 Seiten pro Tag.

Neuzugänge:

Im Juni habe ich mir zwei Bücher gekauft:
  1. I was here von Gayle Forman
  2. Morgen lieb ich dich für immer von Jennifer L. Armentrout
Mein SuB ist wohl nicht sehr glücklich, weil ich ihn langsam bezwinge, aber das muss auch endlich mal sein :D. Wie hoch ist euer SuB? Meiner sind so um die 50 Bücher.

Highlight:

 Mein Highlight im Juni war Morgen lieb ich dich für immer von Jennifer L. Armentrout mit 5 von 5 Sternen.

WTR Juli

  1. If I stay von Gayle Forman
  2. Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs
  3. Anything for Love von Sarah Dessen
  4. After Forever von Anna Todd 
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Lesemonat!

Montag, 3. Juli 2017

Was andere Menschen Liebe nennen, Andrea Cremer & David Levithan (RE)

Autoren: Andrea Cremer, David Levithan

Erscheinungsdatum: 26. Juni 2017

Verlag: cbt

Umfang: 416 Seiten

Preis: 14,99€

ISBN: 978-3-570-16355-9

Inhalt:

Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

Meine Meinung:

Ich habe zu Beginn eine ganze Weile gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen, und selbst dann bin ich nie so wirklich dafür warm geworden. Die Handlung verläuft meiner Meinung nach viel zu schnell und müsste an manchen Stellen vertieft und besser ausgeführt werden. Der Schreibstil hat mir ansonsten aber gut gefallen, da er sehr flüssig ist.  
"Es ist alles gut", sage ich - vielleicht die größte Lüge überhaupt. Aber eine von denen, die allen geläufig ist. Man sagt so etwas wie "Es ist alles gut" nicht, weil es wirklich so ist, sondern weil man hofft, indem man es ausspricht, würde es wirklich so werden. - Stephen, S.119
Ich finde, Stephens Leben sollte detaillierter erklärt werden, vor allem, wenn es um seine Zeit als Kind geht. Dort gibt es bei mir zumindest in Bezug auf die Unsichtbarkeit einige Unklarheiten. Auch über Elizabeths Leben wird zu wenig erzählt.

Die Grundidee des Buches finde ich wirklich super, nur kommt es mir vor, als wären nur die wesentliche Handlungspunkte ausgesucht und dann so knapp wie möglich aneinandergereiht worden. Beim Lesen fehlt einfach das Feuer, das einen das Buch nicht mehr weglegen lässt.
So wie Fieber dazu führen kann, dass Kälte sich noch kälter anfühlt, kann Liebe dazu führen, dass die Einsamkeit noch einsamer ist. - Stephen, S.304
Die Gestaltung des Buches ist schön und gut gemacht. Das Cover gefällt mir sehr gut, der Titel ist passend gewählt und auch der innere Aufbau ist einen zweiten Blick wert. Die Kapitel sind abwechselnd aus Stephens und Elizabeths Sicht geschrieben, wobei die Überschrift bei Stephen weiß mit schwarzer Umrandung und bei Elizabeth komplett schwarz ist. Das passt wirklich gut und lässt den Leser den Unterschied sofort bemerken.

Fazit:

Aus der Geschichte hätte man meiner Meinung nach mehr machen können. Insgesamt finde ich sie aber in Ordnung und gebe drei von fünf Sternen.



Vielen Dank an den cbt-Verlag/ die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 28. Juni 2017

Morgen lieb ich dich für immer, Jennifer L. Armentrout

Autorin: Jennifer L. Armentrout

Erscheinungsdatum: 13. März 2017

Verlag: cbt

Umfang: 544 Seiten

Preis: 12,99€

ISBN: 978-3-570-31141-7

Inhalt:

Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …

Meine Meinung:

Das Buch war schon von der ersten Seite an ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte; es hat meine Erwartungen sogar bei Weitem übertroffen. Es ist so viel tiefgründiger und auch ernster, als man vorher meint. Die Liebesgeschichte ist dennoch extrem hinreißend und berührend und lässt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Jennifer L. Armentrout hat ja schon beispielsweise mit der Lux-Reihe unter Beweis gestellt, dass sie eine großartige Autorin ist, aber meiner Meinung nach ist Morgen lieb ich dich für immer sogar noch besser. Ihr Schreibstil ist wie immer sehr fesselnd und einfach wundervoll, sodass die Seiten während dem Lesen nur so dahin fliegen. Der Titel ist passend gewählt und das Cover ist wunderschön und ein echter Blickfang.

Die Beziehung zwischen Rider und Mallory und ihre Vergangenheit sind etwas ganz besonderes. Sie haben viel zusammen durchgemacht und diese Verbindung zwischen ihnen ist bei ihrem Wiedersehen stark spürbar. Mallory macht während dem Buch eine Veränderung durch, die, wie ich finde, sehr gut beschrieben wird. Ihre Verwandlung erwärmt einem wirklich das Herz und man kann gar nicht anders, als sich für sie zu freuen.
Hier und doch nicht hier. Existieren, aber nicht leben. Ich kannte dieses Gefühl sehr gut. Hatte es viele Jahre lang erlebt. - Mallory, S.209
Morgen lieb ich dich für immer ist eine sehr vielschichtige Geschichte. Es geht nicht nur um die Probleme von Mallory und Rider, sondern auch um die der Leute aus ihrem Umfeld. Dadurch ist die Handlung nicht nur auf die beiden Protagonisten fixiert und es wird gezeigt, dass es viele unterschiedliche Arten von Schicksalsschlägen gibt, wodurch das Buch nicht langweilig wird.

Fazit:

Jennifer L. Armentrout hat eine großartige Geschichte geschrieben, die auf meiner Lieblingsbuch-Liste definitiv sehr weit nach oben gerutscht ist. Deshalb gebe ich fünf von fünf Sternen.

 
 

Donnerstag, 15. Juni 2017

Luminara - Die Beschützerin, Alexandra N. Goldsteiner

Autorin: Alexandra N. Goldsteiner

Erscheinungsdatum: 20.April 2017

Verlag: Selfpublish

Umfang: 228 Seiten

Preis: 9,99€

ISBN: 978-3-7448-0190-4

Inhalt:

Vor ein paar Tagen war ich noch eine ganz gewöhnliche junge Frau, die mit ihrem Freund zusammen lebte und in der Bibliothek meiner Tante arbeitete.
Doch das änderte sich.
Von einem Tag auf den anderen war ich auf einmal die Anführerin der Lumina, die mit ihrer Gedankenmagie die Welt beschützen.
Nichtsahnend trug ich plötzlich die Last zweier Welten auf meinen Schultern.
Außerdem gab es da noch diesen Mann, der so unglaublich verboten sexy war.


Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist generell in Ordnung und lässt sich leicht und schnell lesen. Auch schön sind die Zitate und Sprüche, die zwischen jedem Kapitel eingebaut sind. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass manches detaillierter beschrieben worden und weiter ausgeführt wäre. Einige Dinge sind nur kurz erwähnt und dann fallengelassen worden, was mich verwirrt und im Gesamten betrachtet keinen Sinn gemacht hat.

Äußerlich betrachtet gibt es einige kleine, aber doch präsente Makel, die ich gerne ansprechen möchte. Das Cover zum Beispiel finde ich grundsätzlich hübsch, jedoch zu dunkel. Man kann die Frau so gut wie gar nicht erkennen, was sowohl an dem vielen Schwarz, als auch an der spiegelnden Oberfläche liegt. Des Weiteren befinden sich im Buch Fehler in Rechtschreibung, Zeichensetzung und Logik. Die Autorin hat sich schon im Vornherein entschuldigt, dass sie keine Schuld an den Fehlern trägt, was meiner Meinung nach auch nicht schlimm ist. Jedoch wäre es trotz der damit verbundenen Mühe gut, das Buch noch einmal zu überarbeiten.
Plötzlich fühlte ich mich anders. Ich fühlte mich frei. Als könnte mich nichts aufhalten. Dieses Gefühl erfüllte mich mit Hoffnung und Stärke. In diesem Moment wusste ich, dass ich nicht mehr dieselbe war. Das schüchterne Mädchen, das sich immer hinter ihrer Fassade versteckt hat, immer auf Nummer Sicher ging und nie einen Schritt zu viel machte, existierte nicht mehr. Ich war glücklich. - Lexy, S.147 
Ich finde, dass die Geschichte durchaus Potential hat und auch durch den Cliffhanger am Ende Lust auf eine Fortsetzung macht, doch sie braucht noch ein bisschen mehr Ausarbeit, sowohl inhaltlich, als auch äußerlich. Mit einer Ausbesserung der oben benannten Kritik lässt sich mit Sicherheit ein viel gelesenes Buch auf die Beine stellen.

Fazit:

Man kann ja nicht die Bewertung eines Buches an der Meinung einer Person ausmachen, deshalb lest die Geschichte doch auch und helft der Autorin mit eurer Ansicht weiter. Vielleicht seht ihr das auch ganz anders als ich und meint, an der Geschichte muss nichts verändert werden. Ich gebe dem Buch auf jeden Fall zwei von fünf Sternen.

Montag, 12. Juni 2017

Die Schule der Nacht, Ann A. McDonald (RE)

 
Autorin: Ann A. McDonald

Erscheinungsdatum: 22. Mai 2017

Verlag: Penhaligon

Umfang: 446 Seiten

Preis: 19,99€

ISBN: 978-3-7645-3177-5


Inhalt: 

»Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt … 

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Wenn man einmal zu lesen angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören und ist komplett von der Handlung gefangen. Generell kann man von der Handlung sagen, dass sie von Anfang bis Ende sehr spannend gehalten ist, da immer wieder neue Fragen aufgeworfen werden.

Dennoch ist meine positive Meinung von diesem Buch innerhalb der späteren Kapitel ziemlich gesunken. Was anfangs noch ein ganz normaler, realistischer Roman war, wurde zum Ende hin plötzlich vollkommen fiktiv. Fiktion ist ja generell nichts schlechtes, aber meiner Meinung nach hätte der Leser besser darauf vorbereitet werden müssen.

Wenn man ein Buch zu lesen anfängt, gewinnt man nach den ersten Kapitel einen Eindruck, der dann auch für den Rest der Geschichte bleibt. Hier jedoch wird man als Leser komplett überrumpelt und landet inmitten eines ganz anderen Eindrucks. Mich persönlich haben die fiktiven Ereignisse stark aus der Bahn geworfen und aus meinem Lesefluss herausgezogen. Nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich total aufgewühlt und verwirrt. Allerdings nicht auf eine gute Weise.
"Macht, musst du wissen, wird nicht geschaffen, man kann sie sich nur nehmen." Er stellte sich betreten ihrem Blick. "Von jemand anderem." (Ich habe einen Namen durch das "Er" ersetzt, damit ihr nicht gespoilert werdet <3) - S.391
Trotz des Endes ist die Grundidee des Buches sehr gut und ich denke, mir hätte die Geschichte viel besser gefallen können, wenn der abrupte Umschwung in die Fiktion nicht so überraschend gekommen wäre.

Sowohl Cover als auch Titel sind passend gewählt und für einen begeisterten Leser ansprechend gestaltet, sodass man in der Buchhandlung gleich noch einen zweiten Blick darauf wirft.

Fazit:

Die Schule der Nacht ist, wenn man (ohne Spoiler!) vorgewarnt wurde, eine spannende und interessante Geschichte, der ich drei von fünf Sterne geben kann.



Vielen Dank an den Penhaligon Verlag/ die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar!

Donnerstag, 8. Juni 2017

Lesemonat Mai & WTR Juni 2017

Hey ihr Lieben!
Es tut mir Leid, dass der Lesemonat erst heute kommt, aber ich war die letzten Tage in London und hatte deshalb noch keine Gelegenheit, mich hinzusetzen und ihn zu schreiben. Aber jetzt ist er endlich da :)

Lesemonat Mai

Gelesen:

  1. Good as Gone von Amy Gentry
  2. Du neben mir von Nicola Yoon
  3. Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge von Matteo Corradini
  4. Ihr kriegt mich nicht von Mikael Engström
  5. Feel Again von Mona Kasten
Ich bin nicht so sehr mit dem Ergebnis zufrieden, weil ich Anfang des Monats in eine kleine Leseflaute gerutscht bin und deswegen nicht so viel geschafft habe. Außerdem habe ich kein einziges Buch von meinem WTR Mai gelesen. Insgesamt habe ich 1756 Seiten gelesen, das macht circa 57 Seiten pro Tag.

Neuzugänge:

Ich bin wirklich stolz auf mich, da ich mir im Mai nur zwei neue Bücher gekauft habe. Das ist schon seit langem nicht mehr vorgekommen und ich weiß auch gar nicht, wie ich das geschafft habe :D. Meine beiden Neuzugänge sind:
  1. Luminara - Die Beschützerin von Alexandra N. Goldsteiner
  2. Feel Again von Mona Kasten
 

Highlight:

Ich habe für den Monat Mai zwei Highlights ausgewählt: Du neben mir von Nicola Yoon (5 Sterne) und Feel Again von Mona Kasten (4,5 Sterne).

WTR Juni

  1. Luminara - Die Beschützerin von Alexandra N. Goldsteiner
  2. P.S. Ich liebe Dich von Cecelia Ahern
  3. If I stay von Gayle Forman
  4. Feuer und Stein von Diana Gabaldon
Ich bin eigentlich ganz optimistisch, dass ich die vier Bücher schaffe, weil ja im Moment Ferien sind und ich dann ein bisschen mehr Zeit habe. Ich wünsche euch einen schönen Juni und einen erfolgreichen Lesemonat!

Freitag, 26. Mai 2017

Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge, Matteo Corradini (RE)

Autor: Matteo Corradini

Erscheinungsdatum: 10. April 2017

Verlag: cbj

Umfang: 288 Seiten

Preis: 8,99€

ISBN: 978-3-570-40355-6

Inhalt:

Theresienstadt 1942: Die Nazis haben ein Lager für Juden errichtet, das zeitweise als Vorzeigelager dient. Doch es ist nur eine Station auf dem Weg in die Vernichtungslager. Inmitten dieser Hoffnungslosigkeit gründen Kinder eine Zeitschrift, um gegen das Grauen anzuschreiben. Sie treffen sich heimlich und verfassen Berichte über das Lager. Aber sie zeichnen auch Bilder, führen Interviews oder schreiben Gedichte.

Matteo Corradini bringt dem Leser auf berührende Weise das Schicksal dieser Kinder nahe.

Meine Meinung:

Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge ist ein Roman, der sehr zu Herzen geht. Wie der Autor in einem kurzen Vorwort erklärt, gab es die Kinder, die in der Geschichte vorkommen, und ihre Zeitschrift wirklich. Dadurch werden die Geschehnisse während dem Lesen viel realer.

Der Schreibstil von Matteo Corradini hat mir im Großen und Ganzen recht gut gefallen, vor allem, der er oftmals stark in die Details eingeht. Jedoch sind die Sätze teilweise sehr lang und schweifen ab, sodass man den Faden verliert und verwirrt wird. Auch werden hin und wieder die Träume des Protagonisten beschrieben, wobei es manchmal schwierig ist, diese von der Realität zu unterscheiden. Stellenweise habe ich erst nach ein paar Seiten bemerkt, dass das Erzählte gar nicht in der wirklichen Welt passiert.
Dieses Mal bin ich wach, aber es fällt mir immer schwerer herauszufinden, wo die Träume enden und meine Wünsche beginnen, was die Wahrheit des Ghettos ist und was die Nazis mich glauben machen wollen. - Ich-Erzähler, S.205
Die Hauptperson, aus dessen Sicht das Buch beschrieben ist, wird die ganze Handlung über nicht beim Namen genannt, was einen als Leser in eine Art Zuschauerrolle schlüpfen lässt, die trotzdem Teil der Geschichte ist. Das hat mir persönlich auch sehr gut gefallen, da die Erlebnisse dadurch berührender vermittelt werden.

Die Handlung ist teilweise ziemlich schrecklich und traurig, aber sie wird aus der Sicht eines Kindes erzählt, weswegen die Erklärungen und Folgerungen für die Geschehnisse ganz anders herübergebracht werden. Es ist als Leser interessant zu erfahren, wie ein Kind mit den Grausamkeiten des Nationalsozialismus umgeht. Dies gilt auch in Hinsicht auf die ganze Gruppe von Jungen, die an der Zeitung schreiben.
Wir können die Wunden nicht heilen, aber wir können von ihnen berichten. Unsere Bleistifte sind wie Skalpelle und wie Nadeln, um die Wunden zu nähen. [...] Unsere Worte bleiben, was aus uns wird, weiß ich nicht, das wissen nur die Nazis, wir sind nicht sie. Wir kennen den Tod nicht, mit Müh und Not kennen wir das Leben, dieses Leben. - Ich-Erzähler, S.71
Auch die geschichtlichen Aspekte, die im Buch eine Rolle spielen, sind sehr interessant. Den Bewohnern von Theresienstadt wurde im Hintergrund Schlimmes angetan, während dort im Vordergrund ein Film gedreht wurde, um der Menschheit zu zeigen, dass die Juden gut behandelt werden. Dieser Kontrast wird sehr gut hervorgebracht.

Fazit:

Insgesamt ist Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge ein wirklich guter Roman, der auf einer wahren Begebenheit basiert. Ich kann euch das Buch mit vier von fünf Sternen empfehlen.



Vielen Dank an den cbj Verlag/ die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 23. Mai 2017

Du neben mir - Und zwischen uns die ganze Welt, Nicola Yoon (RE)

Der Roman zum Film 

Autorin: Nicola Yoon

Erscheinungsdatum: 17. April 2017

Verlag: cbt

Umfang: 336 Seiten

Preis: 9,99€

ISBN: 978-3-570-31099-1

Inhalt:

Die 17-jährige Madeline hat noch nie das Haus verlassen, denn sie leidet an einer seltenen Immunkrankheit. Bisher war das kein Problem, weil sie es nicht anders kennt. Doch als im Nachbarhaus der geheimnisvolle Olly einzieht, kommen sich die beiden so nah, wie es für Madeline möglich ist. Plötzlich möchte sie die Welt außerhalb ihres sterilen Zimmers entdecken, die sie sonst nur aus Büchern kennt. Selbst wenn es bedeutet, dafür ihr Leben zu riskieren…

Meine Meinung:

Du neben mir hat mich sehr begeistert. Es hat wirklich Spaß gemacht, das Buch zu lesen, da der Schreibstil sehr fließend und leicht zu lesen ist. Außerdem sind die Kapitel kurz und es kommen immer wieder Bilder zwischendurch, wodurch die Geschichte aufgelockert wird.

Ich war von Anfang an an das Buch gefesselt und konnte es kaum aus der Hand legen. Die Protagonisten sind beide so sympathisch und haben einen tollen Humor, was mich mehrmals zum Lachen gebracht hat. Generell hat mich ihre Geschichte sehr berührt und Madelines Leben hat mich sehr zum Nachdenken gebracht.
Ich war glücklich, bevor ich ihm begegnet bin. Aber jetzt bin ich lebendig und das ist etwas ganz anderes. - Madeline, S.199
Die Geschichte ist definitiv ganz anders, als ich erwartet habe. Ich war sehr überrascht über manche Wendungen im Buch. Letzten Endes war die Handlung wider meiner Erwartungen nicht sonderlich vorhersehbar und dadurch wurde die Geschichte ziemlich spannend.
"Vielleicht bedeutet Erwachsenwerden, dass man die Menschen, die einen lieben, enttäuschen muss." - Olly, S.238
Du neben mir hat mir wirklich das Herz erwärmt. Das Buch ist locker, humorvoll und perfekt als kurze Lektüre, da man immer wieder sofort in das Geschehen eintaucht, wenn man eine kurze Lesepause hatte, aber auch teilweise ein wenig traurig und mit einem ernsten Kern. 

Fazit:

Nicola Yoon hat eine ganz wunderbare Geschichte geschrieben, die ich euch mit fünf von fünf Sternen weiterempfehlen kann.


Vielen Dank an den cbt Verlag/ die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar!