Montag, 27. März 2017

Die Prinzen, C.S. Pacat (RE)

Autorin: C.S. Pacat

Erscheinungsdatum: 13. Februar 2017

Verlag: Heyne

Umfang: 864 Seiten

Preis: 16,99€

ISBN: 978-3-453-31820-5


Inhalt:

Eigentlich ist der Kriegerprinz Damen der rechtmäßige Erbe von Akielos, doch dann gerät er in Gefangenschaft und wird in die Sklaverei verkauft – ausgerechnet an Laurent, den Kronprinzen des verfeindeten Königreiches Vere. Laurent ist eitel, arrogant und grausam, und er steht für alles, was Damen hasst. Doch noch während er Fluchtpläne schmiedet, lernt Damen Laurent besser kennen, und schon bald weiß er nicht mehr, was wichtiger für ihn ist: seinen eigenen Thron zurückzugewinnen oder Laurents scheinbar so eiskaltes Herz zu erobern ...

Meine Meinung:

Die Prinzen ist ein tolles Buch. Es besteht aus Verstrickungen, Intrigen und überraschenden Wendungen. Spannung und Romantik kommen ebenfalls nicht zu kurz. Ich bin wirklich überrascht, dass mich die Geschichte noch so überzeugen konnte, obwohl ich anfangs nicht wusste, was ich davon halten soll.
"Um zu erreichen, was man will, muss man wissen, was man bereit ist zu opfern." - Laurent, S.388
Das erste der drei Bücher, Der verschollene Prinz, hat mir am wenigsten gefallen. Ich fand gewisse Szenen und Ausdrücke einfach zu heftig. Aber spätestens zu Beginn des zweiten Bandes war ich in die Geschichte verliebt.

Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut. Aufgrund der geringen Farbgebung hat es etwas hartes, was perfekt zum Buch passt. Der Titel ist natürlich auch gut gewählt.
Inhaltlich bin ich ein bisschen zwiegespalten. Manche Stellen hat die Autorin extrem ausführlich und anschaulich geschrieben, während andere hingegen so schwammig formuliert sind, dass ich gar nicht mehr mitgekommen bin. Auch hat sich die Geschichte teilweise ein wenig gezogen. Trotzdem kommen die Zusammenhänge und der langsame Aufbau der Beziehung zwischen Damen und Laurent gut hervor.
Wenn es wehtat, konnte es nur richtig sein. Das hieß es, König zu sein. - Damen, S.592
Wie oben bereits erwähnt, ist das Buch, vor allem ab Band zwei, sehr spannend. Nichts ist so, wie man es erwartet. Seien es Personen, die unerwarteter Weise Verräter sind, oder Geschehnisse, mit denen man auf keinen Fall gerechnet hat, die Autorin schafft es immer wieder, einen zu überraschen.

C.S. Pacat beschreibt das Leben in Königreichen sehr genau. Vor allem die Themen Sklaverei und Homosexualität sind im Buch sehr wichtig. Es ist interessant zu lesen, wie die Menschen in der Geschichte mit diesen Bereichen umgehen.

Fazit:

Auch wenn es einige Kritikpunkte gibt, kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, solange man auf Intrigen und Spannung steht. Ich gebe vier von fünf Sternen.



Vielen Dank an die Verlagsgruppe Randomhouse/ den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

Freitag, 17. März 2017

Nächstes Jahr am selben Tag, Colleen Hoover

Autorin: Colleen Hoover

Erscheinungsdatum: 10. März 2017

Verlag: dtv

Umfang: 376 Seiten

Preis: 12, 95 €

ISBN: 978-3-423-74025-8


Inhalt:


Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen. Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern, beschließen die beiden, sich die nächsten fünf Jahr jedes Jahr am selben Novembertag zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt zu verzichten. Und wer weiß, vielleicht, so die Hoffnung, klappt es am Ende der fünf Jahre ja mit einem Happyend.
Doch fünf Jahre sind eine lange Zeit - und so kommt ihnen trotz aller intensiven Gefühle, die bei jedem Treffen der beiden hochkochen, ganz einfach das Leben dazwischen ...

Meine Meinung:

Wahnsinn. Colleen Hoover schafft es jedes Mal aufs Neue, mich umzuhauen. Ich kann kaum in Worte fassen, wie begeistert ich von diesem Buch bin. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur perfekt.
 Solange man in einem anderen Menschen verloren ist, wird man sich niemals selbst finden. - Fallon, S.51
Der Schreibstil der Autorin ist fließend und komplett mitreißend. Sie schafft es, einem das Buch regelrecht an die Hände zu fesseln, jedenfalls fiel es mir persönlich sehr schwer, es wieder aus der Hand zu legen. Der Titel der Geschichte ist natürlich passend, auch wenn er keine tiefgründige Bedeutung hat. Und das Cover...muss ich dazu überhaupt noch etwas sagen? Es ist wunderschön und passt gut zur Geschichte.

Inhaltlich ist das Buch sehr schön aufgebaut. Die Geschichte wird immer abwechselnd aus Fallons und Bens Sicht erzählt und das jeweils jedes Jahr am 9. November - der Tag, an dem sie sich treffen. Auch wenn es eine Liebesgeschichte ist, kommt die Spannung nicht zu kurz, wofür die Autorin mit einigen nebenbei eingestreuten Sätzen oder Szenen sorgt, die einen dann zum Nachdenken bringen, was sie wohl damit weit oder wie es so weit kommen konnte. Die Geheimnisse werden mit der Zeit gelüftet. Das Buch weist viele unvorhergesehene Wendungen auf, die wirklich sehr überraschend sind.
 Ich lache erleichtert und bin so unsagbar froh, dass sie...keine Ahnung, einfach nur, dass sie existiert. Dass wir das Glück hatten, zur selben Zeit zu leben, in derselben Ecke der Welt, derselben Stadt. - Ben, S.259
Die Botschaft, die durch Fallon vermittelt wird, finde ich unglaublich wichtig und es ist toll von der Autorin, dass sie das Thema aufgegriffen und im Buch vermittelt hat. Ich werde das jetzt nicht weiter erklären, damit niemand gespoilert wird, aber alle, die die Geschichte gelesen haben, wissen ja, wovon ich spreche.

Fazit:

Insgesamt kann ich das Buch nur jedem ans Herz legen. Es ist eine wunderschöne, tiefgründige Geschichte, die in jedem Bücherregal stehen sollte. Die Autorin hat ihr großartiges Talent einmal wieder bewiesen und verdient auf jeden Fall fünf von fünf Sternen von mir.

Montag, 13. März 2017

Summertime - Die Farbe des Sturms, Vanessa Lafaye (RE)

Autorin: Vanessa Lafaye

Erscheinungsdatum: 13.03.2017

Verlag: Limes

Umfang: 416 Seiten

Preis: 19,99 €

ISBN: 9783809026532

Hier könnt ihr das Buch kaufen: https://www.randomhouse.de/Buch/SUMMERTIME.-Die-Farbe-des-Sturms/Vanessa-Lafaye/Limes/e467130.rhd

Inhalt:

Florida, 1935. In Heron Key sind die Beziehungen zwischen den Einwohnern so verworren wie die Wurzeln der Mangrovenbäume. Fast zwanzig Jahre sind vergangen, seit Henry die Stadt verlassen hat, um in Europa zu kämpfen. Die ganze Zeit hat Missy auf ihn gewartet. Als gutes Dienstmädchen kümmert sie sich um das Baby und das Haus der Familie Kincaid und zählt bis zu seiner Rückkehr die Sterne. Nun ist er zurück, doch in dem Veteranen erkennt sie kaum noch den einst stolzen Mann. Als eine weiße Frau in der Nacht vom 4. Juli halbtot am Strand gefunden wird, gerät Henry in Verdacht. Während die Anspannung in der kleinen Stadt weiter ansteigt, fällt das Barometer – der verheerendste Tornado aller Zeiten zieht auf. Im Auge des Sturms offenbaren sich Tragödien, lüften sich Jahrzehnte alte Geheimnisse – und Missys und Henrys Liebe wird auf die Probe gestellt …
Das ist das Allerschlimmste, dachte sie: Wenn man sich einer Sache sicher zu sein glaubt und dann feststellen muss, dass es sich völlig anders verhält. -Missy, S.180

Meine Meinung:

Summertime - Die Farbe des Sturms ist ein sehr interessantes Buch. Es hat einen wahnsinnigen Spannungsbogen. Zu Anfang wusste ich nicht so genau, was ich von der Geschichte halten soll, doch mit der Zeit ist sie immer besser geworden und in den letzten hundert Seiten konnte ich sie gar nicht mehr weglegen. Das Buch lässt sich generell sehr schnell lesen.
Das Cover ist, finde ich, ein wirklicher Blickfang. Es ist sehr schön und auch der Titel des Buches gefällt mir gut.

Inhaltlich konnte mich das Buch definitiv überzeugen. Während die Stadt von allen möglichen Problemen heimgesucht wird, seien es der Rassenkonflikt zwischen den Schwarzen und den Weißen oder private Geschichten, rückt der schreckliche Sturm immer näher. Das Erschreckendste war für mich auf jeden Fall, dass das Buch teilweise auf wirklichen Geschehnissen basiert. Zum Beispiel die grausamen Lebensverhältnisse von den Veteranen oder besagter Sturm. Das Menschen wirklich so etwas durchmachen mussten, ist schockierend.
Im folgenden Zitat geht es um die Abtrennung am Strand von dem Teil für die Schwarzen zu dem Teil für die Weißen: Und dazu diese lächerliche Abtrennung quer über den Strand - so lächerlich und zugleich doch unüberwindlich. Ebenso gut könnte man das Meer oder den Himmel abteilen. Gibt es vor Petrus' Pforte eigentlich auch ein Tor für die Farbigen und eins für die Weißen? -Selma, S.144
Die Autorin hat es geschafft, eine sehr realistische Geschichte zu schreiben, die stark zum Nachdenken anregt. Ich habe in dem Buch auch viele Stellen gefunden, bei denen ich einfach nur Gänsehaut hatte. Es geht nicht nur um Missy und Henry, sondern um viele Einwohner der Stadt. Es werden Zusammenhänge aufgebaut, die man gar nicht verstanden hätte, wenn es nur um die beiden gegangen wäre. Diese Vielschichtigkeit macht das Buch noch spannender.

Es gibt einige unvorhergesehene Wendungen in der Geschichte, was ebenfalls dazu beiträgt, dass sie nicht langweilig wird. Und auch der Höhepunkt ist extrem fesselnd ausgeführt. Ich bin wirklich begeistert von dem Buch.

Fazit:

Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen. Es kann ab heute gekauft werden, also überlegt es euch doch mal! Das ist es auf jeden Fall wert. Ich gebe fünf von fünf Sternen.



Vielen Dank an den Limes Verlag/ die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar!


Samstag, 11. März 2017

Und jetzt lass uns tanzen, Karin Lambert (RE)

Autorin: Karine Lambert

Erscheinungsdatum: 06. März 2017

Verlag: Diana

Umfang: 224 Seiten

Preis: 17,99€

ISBN: 978-3-453-29191-1


Inhalt:

Beinahe wären sie einander nie begegnet: Marcel, der den Sternenhimmel liebt, und Marguerite, die nur dem Tag Schönheit abgewinnen kann. Er, für den nur die Freiheit zählt, und sie, die ausnahmslos allen Regeln folgt. Doch dann verlieren beide ihre langjährigen Ehepartner. An diesem Wendepunkt in ihrem Leben treffen Marguerite und Marcel aufeinander und stellen überrascht fest, dass sie über die gleichen Dinge lachen. Wagen sie es auch, noch einmal zu lieben?

Meine Meinung:

Und jetzt lass uns tanzen ist eine recht kurze Geschichte, die mich nicht wirklich überzeugt hat. Es kommt mir vor, als wäre kaum etwas passiert. Ich bin auch nie direkt mitgerissen worden, weil das Buch sehr stockend aufgebaut ist. Die Kapitel sind allesamt extrem kurz und sind selbst dann noch alle durch viele Absätze gekürzt. Die Sichtweise geht immer abwechselnd von Marguerite und Marcel aus.
Ich habe gelesen, dass die Erinnerung an Glück auch noch einmal Glück ist. - Marguerite, S.171
Ich finde es sehr schade, dass die Handlung immer wieder so abrupt abgebrochen wird. Dadurch kommt man gar nicht richtig in den Lesefluss. Teilweise werden auch Dinge angesprochen, die für die Geschichte nicht gerade relevant sind, was mich manchmal verwirrt hat, weil ich dann oft versucht habe, in dem Geschriebenen eine tiefere Bedeutung zu finden.

Mich persönlich hat es überrascht, dass es sich bei den beiden Protagonisten um Rentner handelt, weil ich durch den Klapptext etwas anderes erwartet habe. Ich habe eben das Wort 'langjährig' nicht so verstanden, wie es gemeint ist. Aber das tut ja nichts zur Sache. Nach der anfänglichen Überraschung habe ich schnell gemerkt, dass die zwei komplett unterschiedlich sind. Marguerite zum Beispiel war jahrelang ihrem Ehemann untergeordnet, während Marcel und seine Frau sich als gleichwertig angesehen haben. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Art und Weise, wie sie sich trotzdem gut verstehen können. 
 Sie hatte sich stehts würdevoll und vorbildlich verhalten. Brav, äußert brav. Anstand ist keine Entschuldigung für ständiges Schweigen, aber jeder tut, was er kann, mit dem, was er bekommt. Sie war immer nur die Tochter von, die Schwester von, die Frau von gewesen. - Marguerite, S.79
Sie ist für immer und ewig gegangen, er ist jeden Morgen aufgestanden und hat weitergeatmet. Er ist nicht daran gestorben, dass er sie überlebt hat. - Marcel, S.95

Das Cover finde ich sehr schön. Die Anspielung mit dem Seil, welches im Buch einmal erwähnt wird, passt gut zur Geschichte. Auch der Titel gefällt mir und ist meiner Meinung nach gut gewählt. 

Fazit:

Vielleicht liegt es daran, dass das Buch aus dem Französischen kommt und diese Schreibweise für mich ungewöhnlich ist, da sie sich sehr von dem unterscheidet, was ich sonst lese, aber die Geschichte hat mich nicht umgehauen. Ich gebe zwei von fünf Sternen.

   

Vielen Dank an die Verlagsgruppe Randomhouse/ den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 8. März 2017

Wattpad


Hallo meine Lieben!
Seit etwas mehr als einem Monat gibt es mich auf Wattpad, deswegen dachte ich mir, ich stelle euch hier jetzt mal vor, was ich dort so schreibe.

Die erste Geschichte, die ich am 5. Februar 2017 erstmals veröffentlicht habe, ist eine Liebesgeschichte und trägt den Titel Moment of Love - Als ich dich spürte. Inhalt ist folgender:
Als die schüchterne Isa den attraktiven Lucas zum ersten Mal sieht, ist sie sofort hin und weg von seinen grün-blauen Augen. Nie hätte sie zu träumen gewagt, dass er ihre Gefühle erwidert. Doch als sie sich näherkommen, schlägt auf einmal das Leben zu. Soll sie auf ihn hören und sich von ihm fernhalten? Ist es dafür nicht längst zu spät? Isa versucht mit aller Macht, ihre Liebe zu retten, und kommt dabei in Lebensgefahr. Wie viele Opfer muss sie bringen, um die zu schützen, die ihr am Herzen liegen?
Die Geschichte spielt in Deutschland. Bisher habe ich zehn Kapitel veröffentlicht. Das Cover sieht so aus:

Meine zweite Geschichte, die ich heute, am 8. März 2017, zum ersten Mal veröffentlicht habe, heißt Titanblaue Augen gehört zum Genre Fantasy. Auch hier erkläre ich euch gleich, worum es geht:
Es ist der Tag ihres fünfzehnten Geburtstags, als die Welt für Alice und ihren Zwillingsbruder Ben zusammenbricht. Jahrelang war alles in Ordnung - Familie, Freunde, Struktur, das perfekte Leben in einer perfekten Welt.

Doch dann passiert es:
Ihre Augen. Sie sind nicht mehr länger grau wie von den Gris, aus denen die Gesellschaft besteht, sondern farbig. Sie gehören jetzt zu den Colar, die von der Regierung gejagt und getötet werden, da sie aufgrund ihrer übernatürlichen Fähigkeiten gefürchtet werden.

Alice und Ben gelingt es aus der Stadt zu fliehen und sie stoßen bald auf eine Gruppe Colar, denen sie sich anschließen. Nichts ist mehr, wie es früher schien. Freund wird zu Feind und sie müssen sich gegen ihr altes Leben und die Menschen, die es ausgemacht haben, stellen. Doch haben sie, eine Horde Rebellen aus der Wildnis, gegen den Rest der Welt überhaupt eine Chance?
Und das ist das zugehörige Cover:

Ich heiße auf Wattpad carlikom, wenn euch eine der Gesichten anspricht würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mal vorbeischaut!

So, jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Tag & viel Spaß beim Lesen <3