Mittwoch, 5. Juli 2017

Lesemonat Juni & WTR Juli 2017

Lesemonat Juni

Gelesen:

  1. Die Schule der Nacht von Ann A. McDonald
  2. Luminara - Die Beschützerin von Alexandra N. Goldsteiner
  3. Zwei wie Zucker und Zimt von Stefanie Gerstenberger & Marta Martin
  4.  Im dunklen dunklen Wald von Ruth Ware
  5. Der Prinz der Elfen von Holly Black
  6. Forever 21 - Zwischen uns die Zeit von Lilly Crow
  7. P.S. Ich liebe Dich von Cecelia Ahern
  8. Morgen lieb ich dich für immer von Jennifer L. Armentrout
  9. Was andere Menschen Liebe nennen von David Levithan & Andrea Cremer
Ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden, weil ich wirklich sehr viel geschafft habe. Das habe ich den Pfingstferien zu verdanken :D. Insgesamt habe ich 3475 Seiten gelesen, das macht im Durchschnitt 116 Seiten pro Tag.

Neuzugänge:

Im Juni habe ich mir zwei Bücher gekauft:
  1. I was here von Gayle Forman
  2. Morgen lieb ich dich für immer von Jennifer L. Armentrout
Mein SuB ist wohl nicht sehr glücklich, weil ich ihn langsam bezwinge, aber das muss auch endlich mal sein :D. Wie hoch ist euer SuB? Meiner sind so um die 50 Bücher.

Highlight:

 Mein Highlight im Juni war Morgen lieb ich dich für immer von Jennifer L. Armentrout mit 5 von 5 Sternen.

WTR Juli

  1. If I stay von Gayle Forman
  2. Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs
  3. Anything for Love von Sarah Dessen
  4. After Forever von Anna Todd 
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Lesemonat!

Montag, 3. Juli 2017

Was andere Menschen Liebe nennen, Andrea Cremer & David Levithan (RE)

Autoren: Andrea Cremer, David Levithan

Erscheinungsdatum: 26. Juni 2017

Verlag: cbt

Umfang: 416 Seiten

Preis: 14,99€

ISBN: 978-3-570-16355-9

Inhalt:

Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

Meine Meinung:

Ich habe zu Beginn eine ganze Weile gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen, und selbst dann bin ich nie so wirklich dafür warm geworden. Die Handlung verläuft meiner Meinung nach viel zu schnell und müsste an manchen Stellen vertieft und besser ausgeführt werden. Der Schreibstil hat mir ansonsten aber gut gefallen, da er sehr flüssig ist.  
"Es ist alles gut", sage ich - vielleicht die größte Lüge überhaupt. Aber eine von denen, die allen geläufig ist. Man sagt so etwas wie "Es ist alles gut" nicht, weil es wirklich so ist, sondern weil man hofft, indem man es ausspricht, würde es wirklich so werden. - Stephen, S.119
Ich finde, Stephens Leben sollte detaillierter erklärt werden, vor allem, wenn es um seine Zeit als Kind geht. Dort gibt es bei mir zumindest in Bezug auf die Unsichtbarkeit einige Unklarheiten. Auch über Elizabeths Leben wird zu wenig erzählt.

Die Grundidee des Buches finde ich wirklich super, nur kommt es mir vor, als wären nur die wesentliche Handlungspunkte ausgesucht und dann so knapp wie möglich aneinandergereiht worden. Beim Lesen fehlt einfach das Feuer, das einen das Buch nicht mehr weglegen lässt.
So wie Fieber dazu führen kann, dass Kälte sich noch kälter anfühlt, kann Liebe dazu führen, dass die Einsamkeit noch einsamer ist. - Stephen, S.304
Die Gestaltung des Buches ist schön und gut gemacht. Das Cover gefällt mir sehr gut, der Titel ist passend gewählt und auch der innere Aufbau ist einen zweiten Blick wert. Die Kapitel sind abwechselnd aus Stephens und Elizabeths Sicht geschrieben, wobei die Überschrift bei Stephen weiß mit schwarzer Umrandung und bei Elizabeth komplett schwarz ist. Das passt wirklich gut und lässt den Leser den Unterschied sofort bemerken.

Fazit:

Aus der Geschichte hätte man meiner Meinung nach mehr machen können. Insgesamt finde ich sie aber in Ordnung und gebe drei von fünf Sternen.



Vielen Dank an den cbt-Verlag/ die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 28. Juni 2017

Morgen lieb ich dich für immer, Jennifer L. Armentrout

Autorin: Jennifer L. Armentrout

Erscheinungsdatum: 13. März 2017

Verlag: cbt

Umfang: 544 Seiten

Preis: 12,99€

ISBN: 978-3-570-31141-7

Inhalt:

Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …

Meine Meinung:

Das Buch war schon von der ersten Seite an ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte; es hat meine Erwartungen sogar bei Weitem übertroffen. Es ist so viel tiefgründiger und auch ernster, als man vorher meint. Die Liebesgeschichte ist dennoch extrem hinreißend und berührend und lässt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Jennifer L. Armentrout hat ja schon beispielsweise mit der Lux-Reihe unter Beweis gestellt, dass sie eine großartige Autorin ist, aber meiner Meinung nach ist Morgen lieb ich dich für immer sogar noch besser. Ihr Schreibstil ist wie immer sehr fesselnd und einfach wundervoll, sodass die Seiten während dem Lesen nur so dahin fliegen. Der Titel ist passend gewählt und das Cover ist wunderschön und ein echter Blickfang.

Die Beziehung zwischen Rider und Mallory und ihre Vergangenheit sind etwas ganz besonderes. Sie haben viel zusammen durchgemacht und diese Verbindung zwischen ihnen ist bei ihrem Wiedersehen stark spürbar. Mallory macht während dem Buch eine Veränderung durch, die, wie ich finde, sehr gut beschrieben wird. Ihre Verwandlung erwärmt einem wirklich das Herz und man kann gar nicht anders, als sich für sie zu freuen.
Hier und doch nicht hier. Existieren, aber nicht leben. Ich kannte dieses Gefühl sehr gut. Hatte es viele Jahre lang erlebt. - Mallory, S.209
Morgen lieb ich dich für immer ist eine sehr vielschichtige Geschichte. Es geht nicht nur um die Probleme von Mallory und Rider, sondern auch um die der Leute aus ihrem Umfeld. Dadurch ist die Handlung nicht nur auf die beiden Protagonisten fixiert und es wird gezeigt, dass es viele unterschiedliche Arten von Schicksalsschlägen gibt, wodurch das Buch nicht langweilig wird.

Fazit:

Jennifer L. Armentrout hat eine großartige Geschichte geschrieben, die auf meiner Lieblingsbuch-Liste definitiv sehr weit nach oben gerutscht ist. Deshalb gebe ich fünf von fünf Sternen.

 
 

Donnerstag, 15. Juni 2017

Luminara - Die Beschützerin, Alexandra N. Goldsteiner

Autorin: Alexandra N. Goldsteiner

Erscheinungsdatum: 20.April 2017

Verlag: Selfpublish

Umfang: 228 Seiten

Preis: 9,99€

ISBN: 978-3-7448-0190-4

Inhalt:

Vor ein paar Tagen war ich noch eine ganz gewöhnliche junge Frau, die mit ihrem Freund zusammen lebte und in der Bibliothek meiner Tante arbeitete.
Doch das änderte sich.
Von einem Tag auf den anderen war ich auf einmal die Anführerin der Lumina, die mit ihrer Gedankenmagie die Welt beschützen.
Nichtsahnend trug ich plötzlich die Last zweier Welten auf meinen Schultern.
Außerdem gab es da noch diesen Mann, der so unglaublich verboten sexy war.


Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist generell in Ordnung und lässt sich leicht und schnell lesen. Auch schön sind die Zitate und Sprüche, die zwischen jedem Kapitel eingebaut sind. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass manches detaillierter beschrieben worden und weiter ausgeführt wäre. Einige Dinge sind nur kurz erwähnt und dann fallengelassen worden, was mich verwirrt und im Gesamten betrachtet keinen Sinn gemacht hat.

Äußerlich betrachtet gibt es einige kleine, aber doch präsente Makel, die ich gerne ansprechen möchte. Das Cover zum Beispiel finde ich grundsätzlich hübsch, jedoch zu dunkel. Man kann die Frau so gut wie gar nicht erkennen, was sowohl an dem vielen Schwarz, als auch an der spiegelnden Oberfläche liegt. Des Weiteren befinden sich im Buch Fehler in Rechtschreibung, Zeichensetzung und Logik. Die Autorin hat sich schon im Vornherein entschuldigt, dass sie keine Schuld an den Fehlern trägt, was meiner Meinung nach auch nicht schlimm ist. Jedoch wäre es trotz der damit verbundenen Mühe gut, das Buch noch einmal zu überarbeiten.
Plötzlich fühlte ich mich anders. Ich fühlte mich frei. Als könnte mich nichts aufhalten. Dieses Gefühl erfüllte mich mit Hoffnung und Stärke. In diesem Moment wusste ich, dass ich nicht mehr dieselbe war. Das schüchterne Mädchen, das sich immer hinter ihrer Fassade versteckt hat, immer auf Nummer Sicher ging und nie einen Schritt zu viel machte, existierte nicht mehr. Ich war glücklich. - Lexy, S.147 
Ich finde, dass die Geschichte durchaus Potential hat und auch durch den Cliffhanger am Ende Lust auf eine Fortsetzung macht, doch sie braucht noch ein bisschen mehr Ausarbeit, sowohl inhaltlich, als auch äußerlich. Mit einer Ausbesserung der oben benannten Kritik lässt sich mit Sicherheit ein viel gelesenes Buch auf die Beine stellen.

Fazit:

Man kann ja nicht die Bewertung eines Buches an der Meinung einer Person ausmachen, deshalb lest die Geschichte doch auch und helft der Autorin mit eurer Ansicht weiter. Vielleicht seht ihr das auch ganz anders als ich und meint, an der Geschichte muss nichts verändert werden. Ich gebe dem Buch auf jeden Fall zwei von fünf Sternen.

Montag, 12. Juni 2017

Die Schule der Nacht, Ann A. McDonald (RE)

 
Autorin: Ann A. McDonald

Erscheinungsdatum: 22. Mai 2017

Verlag: Penhaligon

Umfang: 446 Seiten

Preis: 19,99€

ISBN: 978-3-7645-3177-5


Inhalt: 

»Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt … 

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Wenn man einmal zu lesen angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören und ist komplett von der Handlung gefangen. Generell kann man von der Handlung sagen, dass sie von Anfang bis Ende sehr spannend gehalten ist, da immer wieder neue Fragen aufgeworfen werden.

Dennoch ist meine positive Meinung von diesem Buch innerhalb der späteren Kapitel ziemlich gesunken. Was anfangs noch ein ganz normaler, realistischer Roman war, wurde zum Ende hin plötzlich vollkommen fiktiv. Fiktion ist ja generell nichts schlechtes, aber meiner Meinung nach hätte der Leser besser darauf vorbereitet werden müssen.

Wenn man ein Buch zu lesen anfängt, gewinnt man nach den ersten Kapitel einen Eindruck, der dann auch für den Rest der Geschichte bleibt. Hier jedoch wird man als Leser komplett überrumpelt und landet inmitten eines ganz anderen Eindrucks. Mich persönlich haben die fiktiven Ereignisse stark aus der Bahn geworfen und aus meinem Lesefluss herausgezogen. Nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich total aufgewühlt und verwirrt. Allerdings nicht auf eine gute Weise.
"Macht, musst du wissen, wird nicht geschaffen, man kann sie sich nur nehmen." Er stellte sich betreten ihrem Blick. "Von jemand anderem." (Ich habe einen Namen durch das "Er" ersetzt, damit ihr nicht gespoilert werdet <3) - S.391
Trotz des Endes ist die Grundidee des Buches sehr gut und ich denke, mir hätte die Geschichte viel besser gefallen können, wenn der abrupte Umschwung in die Fiktion nicht so überraschend gekommen wäre.

Sowohl Cover als auch Titel sind passend gewählt und für einen begeisterten Leser ansprechend gestaltet, sodass man in der Buchhandlung gleich noch einen zweiten Blick darauf wirft.

Fazit:

Die Schule der Nacht ist, wenn man (ohne Spoiler!) vorgewarnt wurde, eine spannende und interessante Geschichte, der ich drei von fünf Sterne geben kann.



Vielen Dank an den Penhaligon Verlag/ die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar!